Die globale Mindeststeuer schafft Wettbewerbsnachteile für die europäische Wirtschaft
Die globale Mindeststeuer ist äußert komplex und schafft spürbare Wettbewerbsnachteile für Unternehmen in Europa, da zentrale Industriestaaten außerhalb Europas nicht teilnehmen. Notwendig ist eine europaweite temporäre Aussetzung der Mindeststeuer, damit strukturelle Vereinfachungen als tragfähige Lösungen entwickelt werden können, die den globalen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.
Aussetzung und Vereinfachung der globalen Mindeststeuer
Die globale Mindeststeuer verursacht Wettbewerbsnachteile und unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand der deutschen Wirtschaft, trotz der jüngsten Vereinbarung der G7 von Juni 2025. Mit einem aktuellen Positionspapier fordert der BDI eine temporäre Aussetzung der EU-Mindeststeuerrichtlinie sowie weitreichende Vereinfachungen, um den unverhältnismäßigen Bürokratieaufwand und bestehende Wettbewerbsnachteile der deutschen Wirtschaft zu verhindern.
Minimum Tax Under Pressure: Towards a Competitive and Pragmatic European Tax Policy
Current tax policy developments in the United States require a resolute and coordinated response from European policymakers, sending a clear signal. Countermeasures targeting companies operating in the U.S. from jurisdictions that have implemented parts of the global minimum tax agreement are becoming increasingly likely. This development poses a serious threat of competitive disadvantages for German and European companies operating globally. It is high time to protect Europe’s economic interests and preserve its international competitiveness.
US-Steuerpolitik: Ein Wettbewerbsrisiko für die deutsche Wirtschaft
Donald Trump hat eine Mitwirkung der USA an der globalen Mindeststeuer ausgeschlossen und plant Gegenmaßnahmen gegen in den USA tätigen Unternehmen aus Ländern, die einzelne Teile der globalen Vereinbarung über eine Mindeststeuer umsetzen – darunter auch die EU. Für deutsche, global erfolgreiche Unternehmen drohen massive Wettbewerbsnachteile. Es ist dringend an der Zeit, die Interessen der deutschen und europäischen Wirtschaft zu schützen und im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit zu handeln.