European Growth Outlook: Protectionism as a brake on the economy
Following an expected cyclical recovery of growth in the euro area, the new US import tariffs and possible retaliatory measures have triggered an abrupt downward revision to the growth outlook. We now expect the euro area to grow by only 0.8 percent in 2025 overall. Growth in the euro area should be nurtured by an appropriate monetary stance of the ECB and more active fiscal policy in some member states with higher defence and infrastructure needs.
BTW25: Europa stärken
Die EU muss sich in einem Umfeld mit zunehmenden geopolitischen Verwerfungen und einem verschärften globalen Standortwettbewerb behaupten. Die nächste Bundesregierung muss sich daher in Brüssel mit starker Stimme für eine politische Agenda einsetzen, die die wirtschaftliche Stärke Europas priorisiert. Dies ist die notwendige Voraussetzung für die Verwirklichung der europäischen Ambitionen bei Klima- und Umweltschutz, Innovation, Digitalisierung und Sicherheit.
Brussels Briefing zur Europawahl 2024
Was bewegt die Brussels Bubble? Heiko Willems, Abteilungsleiter BDI/BDA The German Business Representation, weiß es. Diesmal im Fokus: Die Europawahl 2024
The EU needs a strong medium- and long-term competitiveness agenda
“The Spanish Presidency should contribute to achieving a strong competitiveness agenda, with a focus on deepening the internal market and making regulatory breathing space for businesses a reality”, demands Isabel Yglesias Julià. Since 2022, she has headed the liaison office of the Spanish business association Confederación Española de Organizaciones Empresariales (CEOE). In the interview, she talks about her country's upcoming EU Council Presidency, the Spanish parliamentary elections and what she expects from Germany.
30 Jahre Binnenmarkt: Europas unvollendete Erfolgsgeschichte
Auch drei Jahrzehnte nach seinem Inkrafttreten bleibt der europäische Binnenmarkt fragmentiert. Der EU entgehen dadurch bis zu 1,1 Billionen Euro oder bis zu 8,6 Prozent an zusätzlichem Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU. In einem neuen Forderungspapier diskutiert der BDI zehn industriepolitische Maßnahmen, um die Vertiefung des Binnenmarkts voranzutreiben und sein verborgenes Potential zu erschließen.
French Presidency: Macron's Roadmap for Europe
The French Council Presidency has begun in January. With the publication of the agenda, it has become clear how ambitious President Emmanuel Macron's plans for the EU are. At the same time, a number of risk factors threaten to thwart these political plans. What can be expected from the next six months?
Cybersicherheit in der EU: NIS 2-Richtlinie
Die deutsche Industrie begrüßt das Ziel der Europäischen Kommission, die Cyberresilienz Europas zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen für wesentliche und wichtige Einrichtungen zu schaffen. Cybersicherheit ist die Basis für eine sichere digitale Transformation. Wir plädieren für eine gezielte Verbesserungen der vorgeschlagenen Richtlinie, insbesondere im Hinblick auf den Anwendungsbereich, die Meldepflichten und den Bußgeldrahmen. Zur ausführlichen Bewertung (EN)
European integration: dare more Europe
Globalisation, digitisation and climate change pose major challenges for the European Union. Only with effective European institutions and a competitive economy can we meet them. Europe has the potential to seize the opportunities of globalisation.
Für eine starke Europäische Union
Die europäische Integration ist für uns kein „Projekt“ – sie ist zwingende Notwendigkeit, um neben den USA und China als Weltregion auf Augenhöhe mitzugestalten. Dafür brauchen wir eine Europäische Union, die integriert, die erneuert und an der Weltspitze mitgestaltet.
Das Binnenmarkt-Informationstool – Richtiger Ansatz, falsches Instrument
Die EU-Kommission hat im Mai 2017 einen Verordnungsvorschlag für ein „Binnenmarkt-Informationstool“ als Bestandteil des sogenannten „Compliance Package“ vorgelegt. Dieser soll mit verschiedenen Initiativen zu einem besseren Funktionieren des Europäischen Binnenmarktes beitragen. Mit dem neuen Instrument soll für Fälle „schwerer Binnenmarktstörungen“ ein neuer, zwingend zu beachtender Datenerhebungs- bzw. Auskunftsanspruch der EU-Kommission direkt gegenüber Unternehmen und Unternehmensverbänden geschaffen werden.
Zukunft der EU: „United we stand, divided we fall“
Der Europäische Ratspräsident Donald Tusk fordert Europäer zu Mut, Entschlossenheit und Solidarität auf. Sein offener Brief an die 27 Staats- und Regierungschefs vor dem EU-Gipfel in Malta ist ein Plädoyer dafür, die europäische Integration nach innen und außen zu verteidigen.
Das europäische Wohlfahrtsmodell wird sich durchsetzen
BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber sieht die Zukunft der Weltwirtschaftsordnung in der europäischen sozialen Marktwirtschaft. Gemeinsam mit Staatssekretär Jens Spahn und Bankenverband-Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer skizzierte Kerber im Rahmen von „MK3“ die Herausforderungen der deutschen G20-Präsidentschaft in stürmischen Zeiten.
EU-Referendum
Ein möglicher Brexit und seine Folgen führen zu großer Unsicherheit bei deutschen Unternehmen. Das zeigt die gemeinsame Studie des BDI und Deloitte. Zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten gaben an, die Auswirkungen eines Brexits für das eigene Unternehmen nicht einschätzen zu können. Zusätzlich rechnen 30 Prozent fest mit negativen Auswirkungen auf das eigene Geschäft.
Fakten zur EU-Politik
Präsident Jean-Claude Juncker hat die Europäische Kommission auf zehn wachstumsrelevante politische Leitlinien ausgerichtet, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Auf dieser Grundlage haben sich Kommission, Parlament und Rat auf ein Arbeitsprogramm verständigt. Nach Meinung der deutschen Wirtschaft, gilt es, die Energie-, Klima- und Umweltpolitik mit einer EU-weiten Stärkung der industriellen Basis zu verbinden, entscheidende Schritte in Richtung eines vollendeten Energiebinnenmarktes sowie eines vollständig vernetzten digitalen Binnenmarktes zu gehen, die Verhandlungen über TTIP durch die Kommission energisch voranzutreiben sowie den Weg der Integration und der strukturellen Erneuerung im Euroraum fortzusetzen.
Mehr Pragmatismus bei der Reform der Wirtschafts- und Währungsunion
Unter dem Titel „How to strengthen the Economic and Monetary Union?” veranstaltete der BDI gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Ende Januar eine hochrangig besetzte Paneldiskussion. Hauptgeschäftsführer Markus Kerber forderte mehr Pragmatismus im Umgang mit den aktuellen europäischen Herausforderungen. Flüchtlingskrise und eine Reform der Währungsunion müssen integriert betrachtet werden.