
Antriebe und Kraftstoffe
Für eine klimaneutrale Mobilität braucht es technologieoffene Lösungen, die sowohl effiziente alternative Antriebe als auch nachhaltige Kraftstoffe fördern. Der BDI setzt sich dafür ein, Elektromobilität, Wasserstoff und erneuerbare Kraftstoffe gleichermaßen voranzubringen, um Emissionen im Verkehr wirksam zu senken. Entscheidend ist ein verlässlicher regulatorischer Rahmen, der Innovation ermöglicht und Infrastruktur für alle klimafreundlichen Technologien stärkt. So kann die Transformation im Mobilitätssektor gelingen, ohne Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit zu gefährden
Mobilität neu denken – dieses Motto trifft den Zeitgeist der Mobilitätswirtschaft. Ein wichtiger Baustein nachhaltiger Mobilität bleiben weiterhin Fahrzeuge, aber mit klimaschonendem Antrieb. Auf dem Weg zu einer klimaneutralen Gesellschaft stellt sich für Nutzerinnen und Nutzer die Frage: Wie schneiden Elektro-, Verbrenner- und Brennstoffzellen-Auto im Vergleich ab?
Alternative Antriebe sind ein Gamechanger für erfolgreichen Klimaschutz im Verkehr. Die Vielfalt an Fachbegriffen kann allerdings verwirren. Wir bringen Klarheit in den Begriffsdschungel.
Electromobility is a building block for a sustainable and resource-saving mobility system – and offers enormous opportunities for Germany as a business location.
Tomorrow's car will be emission-free. Alternative fuels and drive systems offer the opportunity to reduce CO2 emissions and promote climate protection. Synthetic fuels are an important building block on the road to emission-free driving.
Die EU-Kommission hat im Rahmen ihres Fit-for-55-Pakets eine Revision der CO2-Flottenregulierung vorgelegt. Diese sieht insbesondere ein 100-prozentiges Reduktionsziel für CO2-Emissionen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2035 vor. Dem Vorschlag hatte sich bereits das EU-Parlament Anfang Juni angeschlossen. Der EU-Rat hat mit seinem Votum die Diskussion um einen technologieoffenen Regulierungsansatz für Elektromobilität und Verbrenner mit E-Fuels wieder geöffnet. Die Umsetzung ist aber völlig offen.
Für Schadstoffe sind europaweit gesetzliche Grenzwerte vorgeschrieben. Die ersten einheitlichen Abgasvorschriften für Pkw in der Europäischen Gemeinschaft traten 1970 in Kraft. Die heute übliche Bezeichnung „Euro-Norm“ wurde 1992 mit der Abgasstufe Euro 1 eingeführt, aktuell gilt die Euro-6-Norm. Im Zuge der Entwicklung von Euro 1 bis Euro 6 hat der Gesetzgeber die Höchstgrenzen für Stickoxide bei Pkw um 97 Prozent und für Partikel um 98 Prozent gesenkt.
Diesel-Motoren produzieren zwar weniger CO2 als Benziner, haben aber einen höheren Stickoxid-Ausstoß. Um das Abgas beim Dieselmotor von den Schadstoffen aus der Verbrennung zu reinigen, müssen zusätzliche Systeme zur Nachbehandlung eingesetzt werden.










